Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Charles de Gaulle schützt Nasrallah aus der Luft Dienstag, 26. September 2006

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Eine einzige israelische Quelle hat am frühen Montag ausführlich berichtet, dass der Auftritt Nasrallahs auf der Demo am 23.9. erst durch den Schutz seitens französischer Luftwaffe ermöglicht wurde. Nasrallah habe die französische Regierung darum gebeten und bekam die Zusage. Flugzeuge vom nuklearen Flugzeugträger “Charles de Gaulle” (Link) patroullierten im gesamten Libanongebiet, ohne dass Israel darüber informiert wurde, was einen Verstoss gegen die Abmachung zwischen Israel und Frankreich darstellt.

Das bedeutet erstens, die französische Regierung erfüllt nicht die UNO-Resolution, sondern befolgt eigene Ziele und stellt sich gegen Israel. Zweitens, keine Medien berichten infolge der Anweisungen der französischen Diplomatie darüber, keine diplomatische Aktivitäten laufen zum Thema zwischen Israel und Frankreich, folglich der Krieg geht weiter, in der kalten Form. Drittens, Nasrallah glaubt, Israelis würden ihn bei der ersten Gelegenheit umbringen, egal was es koste. Franzosen glauben das auch. Egal, ob Israel die Politik der gezielten Tötungen der Terroristen fortsetzt oder aussetzt, Terroristen und ihre Unterstützer gehen davon aus, dass Israel dies weitertut. Das offenbart viertens Stärke und Schwächen der aktuellen israelischen Politik und die Unfähigkeit der aktuellen Regierung.

Ich habe bis jetzt keine weitere Meldungen zum Vorfall weltweit gefunden.

 

Bassam Tibi über die Islamisierung Europas Freitag, 22. September 2006

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Ein klar strukturierter Essay, mit fundierten Argumenten und einer eindringlichen Botschaft (Link):

Die Zukunft Europas in einem Satz formuliert lautet: Europäisierung des Islam oder Islamisierung Europas. In der Welt des Islam: Säkulare Demokratie oder Dschihadismus.

Eine wichtige Nebeninformation, die geschichtliche Hintergründe anders sehen lässt:

(…) weder der Nahost-Konflikt noch andere Ereignisse, zum Beispiel im Irak und im Libanon, noch die US-dominierte Globalisierung sind die tatsächliche Ursache für den Dschihad-Islamismus. Das Phänomen ist struktureller Natur und es basiert auf einer religiös-politischen Weltanschauung. Die Religionisierung ist zudem viel älter als die genannten Konfliktpotenziale in der Weltpolitik. Es handelt sich um eine totalitäre Ideologie, die von einer Bewegung getragen wird, die lange vor der Gründung des Staates Israel und dem Beginn des US- Engagements im Nahen Osten entstanden ist. 1928 wurde in Kairo die Muslim-Bruderschaft gegründet (vertreten in Deutschland laut Verfassungsschutz durch die Islamische Gemeinschaft Deutschlands e.V.) und hierbei wurde die Idee einer islamischen Weltrevolution geboren, die als neue Deutung des Dschihad gilt. Der 11. September 2001 war also ein Höhepunkt, keine Zeitenwende.

Laut der “Süddeutschen” von heute verlässt Tibi Deutschland und geht in die USA.

 

Zu Fest ins Grass gebissen Samstag, 16. September 2006

Einsortiert unter: Deutschland,Günther Grass,Literatur,Medien,Politik,TAZ — peet @ 14:26 Uhr
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Bitte nicht schockiert sein – dies ist nur eine Feststellung. Joachim Fest starb, nachdem er Günter Grass höchstmoralisch kritisiert hat. Nachrufe sind fast ausnahmslos hochpathetisch und voll des Lobes. Das kann nicht ungestraft so stehen bleiben.

Schirrmacher stellt Fest auf das Podest mit Thomas Mann (Link):

Fest, der mit Thomas Mann nicht nur die Statur, sondern auch, wie dessen Sohn Golo feststellte, die stilistische und gedankliche Kraft gemein hatte, lebte auch das symbolische Leben, das seine großen Heroen, Goethe und Thomas Mann, vorgelebt hatten.

Der knapp Dreißigjährige überrascht die Welt mit einem regelrechten Geniestreich, dem Buch „Das Gesicht des Dritten Reiches”; der Mann von noch nicht einmal fünfzig Jahren veröffentlicht seinen „Doktor Faustus”, die große Hitler-Biographie; eine italienische Reise und manche Xenien sind dazwischengestreut; schließlich die bewegenden und befreienden Jugenderinnerungen des fast Achtzigjährigen.

Das ist noch nicht alles. Die “Hitler”-Biographie 1973 wird zum Nonplusultra erkoren:

Sie ist, wie heute selbst seine Gegner zugeben, ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung. Er hat Hitler analytisch geröntgt, den „widrigen Gegenstand” mit unvergleichlichem Stilvermögen erzählbar und damit auch rationalisierbar gemacht. Hitler und Hitlers Erfolgsmöglichkeit zu verstehen, war die wichtigste geistige Aufgabe der Deutschen seit 1945. Fest hat es geleistet, selbst Sebastian Haffners „Anmerkungen zu Hitler” sind undenkbar ohne das Vorgängerbuch seines Freundes.

Kein Buch, das seit 1945 in deutscher Sprache erschienen ist, ist bedeutender als Fests „Hitler”, und kein anderer Autor war dem Verfasser des monumentalen Werks, war Joachim Fest, vorher oder nachher stilistisch und gedanklich gewachsen.

Also das bedeutendste deutsche Buch seit 1945, aha. Für Patrick Bahners ist Fest nicht weniger als Burckhardt von heute (Link). In unfreiwilliger Selbstironie schreibt er:

Faszination Speer

Nicht Tatsachen sind in letzter Analyse die Materialien des Historikers, wenn auch die Überlieferung Umwälzung ist.

Etwas weiter kommt es noch besser:

Hitler kam aus dem Nichts und riß die Welt mit ins Nichts, die ihn hatte groß werden lassen.

Schirrmachers und Bahners’ Leichtigkeit im Umgang mit der Feder und Geschichte soll uns nicht aufhalten. Markus Schwering ergänzt das Bild des Gestorbenen mit einer merkwürdigen Bewunderung (Link):

Fest war ein Polemiker von hohen Graden, der der Debattenkultur in Deutschland immer wieder frisches Blut zugeführt hat. Dabei schlug er auch zuweilen über die Stränge – so, als er, in einem Anfall von raumgreifender Instinktlosigkeit, in seinem Berliner Haus einmal bei einer Abendgesellschaft Albert Speer und Marcel Reich-Ranicki aufeinander treffen ließ. Das kostete ihn die Freundschaft des konsternierten Meisterkritikers.

Tja, haben wir etwas anderes erwartet, hat denn Martin Walser nicht schon alles über den Konsternierten geschrieben? Erstaunlicherweise fühlte sich Speer nicht beleidigt. Dieselbe Geschichte wurde neulich auch in der Zeitung “Freitag” erzählt, noch pointierter (Link):

Marcel Reich-Ranicki schildert in seinen Memoiren, wie er von Fest zu einem Empfang des Siedler Verlages mitgenommen wurde, bei dem er nichtsahnend auf einen inzwischen frei gekommenen Kriegsverbrecher stieß, für den sich Fest als Ghostwriter betätigte: “Und dann kam man zum Anlass des Empfangs, zur Präsentation von Joachim Fests Buch, das schlicht Hitler hieß und hier auf schwarzem Samt lag. Speer blickte lächelnd auf das Buch und sagte laut: ›Er wäre zufrieden gewesen, ihm hätte es gefallen‹.” Reich-Ranicki weiter: “Bin ich vor Schreck erstarrt? Habe ich den Massenmörder, der hier respektvoll über seinen Führer scherzte, angeschrieen und zur Ordnung gerufen? Nein, ich habe nichts getan, ich habe entsetzt geschwiegen.”

Alles andere wäre auch unpassend gewesen. Joachim Fest hat von Speer zum Dank für seine Verdienste ein von Adolf Hitler eigenhändig gemaltes Aquarell bekommen – daneben nimmt sich der Nannen-Preis trotz Gala und einer zumindest geplanten Minister-Rede etwa schäbig aus.

Zurück zu dem Nachruf von Schwering. Noch leichter als diese moralisch zweifelhafte Würdigung wird die von Schirrmacher nicht einmal erwähnte Kritik abgetan:

Die Konzentration auf das Individuum lenke, so der Tenor, von den strukturellen Ursachen der Diktatur ab, verharmlose diese letztlich. Davon konnte bei näherem Hinsehen zwar keine Rede sein, genauso wenig wie von der angeblichen schillernden Faszination durch das Monströse.

Keine Rede, das ist ein ganz klares Argument. Fast genauso geht die dpa mit dem Thema in der “Focus”-Ausgabe um (Link):

Historiker-Kollegen warfen Fest vor, Adolf Hitler zu einer „großen weltgeschichtlichen Persönlichkeit“ stilisiert zu haben. Gerügt wurden auch Fests Arbeiten über Hitlers Chefarchitekten Albert Speer: „Lügen, Halb- und Unwahrheiten“ seien unwidersprochen aneinander gereiht, kritisierte der Holocaustforscher Götz Aly. Der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz befand, Fest habe „an der Erzeugung des Markenartikels Speer Ende der 60er-Jahre erheblichen Anteil“.

Es wird zitiert und doch damit abgetan. Die soeben zitierte Kritik wird neutral behandelt, so schlimm war das alles auch wieder nicht, nicht wahr? Im kurzen Nachruf des NDR wird es noch einmal naiver formuliert (Link):

Die Person Hitlers wurde für Fest Schlüssel zur deutschen Seele, Inbegriff des fatalen Hangs der Deutschen zu Extremen.

Ach, nur ein bisschen extrem. Die Position seines Vaters wird hervorgehoben und hochstilisiert:

1933 wurde sein Vater als Nazigegner aus dem Beamtendienst entlassen.

Die erste selbständige Entscheidung des Sohnes wird dagegen nicht nacherzählt, das übernimmt der “Deutschlandfunk” (Link):

Als Joachim Fest 1944 den Entschluss fasste, freiwillig in den Krieg zu ziehen, um der Einberufung in die SS zu entgehen, bekommt er die ganze Autorität seines Vaters zu spüren.

Der Leser denkt, der Vater habe ihm seine Entscheidung ausgeredet. Einige Zeilen weiter kann man aber lesen:

Atemberaubend spannend jene Szenen, in denen Joachim Fest beschreibt, wie er sich – in amerikanische Gefangenschaft geraten – aus seinem Versteck, einer vernagelten Frachtkiste, zu befreien versucht.

Das Erinnerungsbuch, in dem darüber erzählt wird, heißt “Ich nicht”. Fest wird zu einer Autoritätsperson des Widerstands erklärt und verklärt, mythisch bearbeitet. Insofern hat Eckhard Fuhr recht, wenn er sagt (Link):

Joachim Fest steht kurz davor, von den Propagandisten der “neuen Bürgerlichkeit” als Galionsfigur vereinnahmt zu werden, als Lichtgestalt, die den Kleinbürger Grass wie ein sich windender Wurm erscheinen lässt, oder höchstens wie ein tränend seine Zwiebel häutender Fischsuppen-Koch. Fest dagegen strahlt auf den Marmorklippen seines heroischen Individualismus als Vorbild für die Super-Egos eines trotz des 11. Septembers leider postheroischen Zeitalters.

Die TAZ sieht in ihm “den letzten Bürger der Bundesrepublik”, nicht mehr, nicht weniger (Link). “Die Welt” ist von einer kurzen Erzählung des Bürgers Fest fasziniert (Link):

Denn Fest war ein Bürger, wollte einer sein. Nichts, hat er einmal erzählt, nicht einmal der Verlust seiner Freiheit habe ihn bei der Gefangennahme im Frühjahr 1945 so empört wie die offensichtliche Geringschätzung, mit der ihm ein amerikanischer Offizier die letzten, kostbaren Reste seiner Bibliothek, die er im Tornister durch alle Kriegswirren gerettet hatte, abnahm und demonstrativ in den Staub warf: so etwas brauche er von jetzt an nicht mehr zu lesen. Die schöne Welt der Dichtung, der darstellenden und der bildenden Künste, später vor allem auch der Musik war ihm ein Lebens- oder besser: ein Überlebensmittel.

Noch besser ist die übermittelte Sentenz, wieder voll der unfreiwilligen Selbstironie:

Ein norwegischer Kritiker fasste seine Bewunderung für das Werk in das etwas zweideutige Kompliment, die Deutschen seien ein sonderbares Volk: Erst brächten sie einen Halunken wie Hitler hervor, und dann einen, der so über ihn so schreibe wie Joachim Fest.

Nirgendwo steht ein Wort über seine vor allem geistige Nähe zu Ernst Jünger oder eine Analyse seiner Freundschaft mit Ulrike Meinhof. Der schon zitierte Fuhr stellt ernste Fragen, ohne zu versuchen, sie zu beantworten:

Man möchte wissen, wie sich mit dem Lebensprogramm des ego non die lebenslange obsessive Beschäftigung mit den Gesichtern des Dritten Reiches verbindet. Warum wurde Fest in aller Freiheit und Unabhängigkeit nicht Kunsthändler oder Jurist? Warum näherte er sich dem Antibürger Hitler, jener bizarren Grimasse historischer Größe so weit wie das vor ihm noch kein Autor gewagt hatte? Was hat ihn an dem gefallenen Bürger und verirrten Künstler Albert Speer fasziniert, ja, warum ließ er sich, wie er selbst später eingestand, von ihm blenden?

Ja, was hat Fest von seinem Vater gelernt? Harry Nutt erzählt eine – für ihn – rührende Geschichte (Link):

Im Buch erzählt er, wie er den Vater einmal zu überreden versucht hat, seine Geschichte aufzuschreiben. Dieser wehrte jedoch lakonisch ab. “Wir schweigen alle. Aus Scham, Angst und Beklommenheit. Ich schweige auch.”

Auch hier erfolgt kein Kommentar, keine Auflösung der negativen Parallele. Auch dort nicht, wo Nutt Hintergründe der Feuilleton-Tätigkeit Fests schildert:

Bei seinem Eintritt als Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für den Bereich des Feuilletons hatte er sich die Zuständigkeit über den Bereich der politischen Kultur vertraglich zusichern lassen. Das Wort bedeutete zunächst nicht viel, sollte seine Wirkung erst später entfalten. Mit diesem Zusatz aber wurde Joachim Fest zum Erfinder eines politischen Nachkriegsfeuilletons, dessen Deutungshoheit innerhalb der Medien mit dem legendären Historikerstreit seinen Anfang nahm und für viele Jahre anhalten sollte.

Keine Zeitung hat Hannes Heer gebeten, einen Nachruf zu schreiben, wo er doch der stärkste Kritiker Fests ist (Link). In einem Interview für die TAZ sagte Heer (Link):

Für mich ist Fest weniger ein Historiker als ein Geschichtspolitiker, und zwar der einflussreichste der Bundesrepublik. Fest ist ein Verhängnis, dessen Geschichtslegenden eine wirkliche Anerkennung von Schuld und Verantwortung massiv erschwert haben. Dass er als 80-Jähriger jetzt Triumphe feiert, beschreibt, wo die Bundesrepublik und deren publizistische Eliten stehen.

Bei den Nachrufen hat es bis heute kaum kritische Töne gegeben. Eine rühmliche Ausnahme: Joachim Güntner nennt Fest in der NZZ einen “bedeutenden konservativen Publizisten” (Link). Das ist nüchtern und richtig. Die folgende Analyse klingt für mich überzeugend:

Hitler fasste er – mit Hannah Arendt – anthropologisch auf: als Inkarnation der Möglichkeit des Bösen. Und damit als zeitentrückt. Das nackte Böse, die offene Brutalität, die sich um Verkleidung gar nicht schere und ihre mörderischen Absichten klar ausspreche – das verhindere die Historisierung dieser Figur. Die Faszination durch das Dritte Reich, prognostizierte Fest, werde wohl «so lange bestehen, bis der nächste Böse auftritt». Moralisch sei aus der Geschichte nichts zu lernen. Was ein Mörder, was verwerflich sei, hätten die Menschen immer gewusst. Nur anthropologisch und politisch kann man aus dem Vergangenen lernen. Anthropologisch: dass das Böse lebt. Politisch: dass man wachsam zu sein hat und skeptisch sein muss gegenüber den Wölfen im Schafspelz eines Weltverbesserung versprechenden Utopismus.

Fazit: Viel Faszination, noch mehr Verbeugung vor der Faszination des Bösen, viel Polemik und noch mehr politische Überzeugungen, die nicht unbedingt klar, programmpolitisch formuliert wurden, dafür um so konsequenter durchgezogen. Dafür viel Lob seitens der FAZ oder Schäuble (bei der Preisverleihung neulich), dafür keine posthume Kritik in den Medien. Ist das die Selbstidentifikation der Bundesrepublik von heute? Hat die TAZ tatsächlich recht?

 

Grässlich Freitag, 15. September 2006

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In der NZZ von gestern kann man über einen offenen Brief der arabischen Intellektuellen zugunsten des Günter Grass lesen. Am Ende sagt Mona Naggar (Link):

Einige der Unterzeichner sind gerngesehene Gäste bei diversen Veranstaltungen zum Kulturdialog. Es wäre zu wünschen, dass diese höchst peinliche Solidaritätsbekundung zur Diskussion gestellt wird.

Gerne. Nur wo ist der Text?

 

Deutsche Theologen Dienstag, 5. September 2006

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Eine evangelische Nachrichtenagentur zählt vier “namhafte Theologen” auf, die eine “Deutsche Initiative für den Nahen Osten” gegründet haben (Link). Darunter der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Kock, ein lutherischer Pfarrer von Bethlehem Raheb, der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Primor und der amtierende griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien und Jerusalem. Daraus kann man ein schönes Quiz machen: Wie viele Teilnehmer sind Theologen und wie viele davon sind deutsch? Hoffentlich kann jeder Leser diese Fragen beantworten…
Ich glaube, diese Friedensinitiative wird besonders erfolgreich sein.

 

Europa beteiligt sich am Krieg gegen Israel

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Seit gestern abend sind Meldungen der israelischen Zeitungen zugänglich, die besagen, Italien, England, Portugal, Deutschland und Spanien haben den israelischen Militärtransportern das Nachfüllen untersagt. Subtil und fein. Auf diese Weise wird ein direkter Einfluss auf die ständige Versorgung ausgeübt und somit auf die Kriegslage. Einseitig und insgeheim.

Darüber schreiben Jerusalem Post (Link) und Haaretz (Link) seit gestern, heute vermeldet Reuters auch dasselbe. Keine deutschsprachige Meldung bis jetzt weit und breit, weder in Zeitungen noch sonstwo. Keine Anfrage. Lediglich eine Empörung eines Bloggers (Link).

So einfach geht das.

UPDATE: Laut Reuters wird diese Meldung dementiert (Link):

Deutschland hat nach offiziellen Angaben im Flugverkehr entgegen anders lautenden Medienberichten keine Einschränkungen für Waffenlieferungen an Israel erlassen.

 

 
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