Der Posener-Fall hat ein Nachspiel

Im Mai 2007 wurde ein Zensurfall bei der “Welt Debatte” aufgedeckt, in diesem Blog unter dem Titel “Schlammschlacht 3″ beschrieben (Link). Darin habe ich vermutet,

dass die meisten Mitarbeiter des Springer-Verlags über eine Überlebenskompetenz verfügen und keine Mahnung oder Belehrung benötigen.

Auch darin wurde ich jetzt eines Besseren belehrt. Einer der nebenberuflich beschäftigten Moderatoren wurde entlassen (Link), weil er eine interne Information zu diesem Zwischenfall, den eigentlichen Beweis der Zensur, veröffentlicht hat (Link). Philip Steffan, so heißt der mutige junge Mann, findet die Entlassung ganz in Ordnung und will nicht bemitleidet werden. Die Reaktion der Öffentlichkeit ist aber so gering, dass man sich fragt, ob wir mit einer Öffentlichkeit überhaupt noch rechnen dürfen.

Der Kreis zum Blogeintrag “Keine Schlammschlacht (4) mehr” schliesst sich (Link).

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