Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Walsers Stück Samstag, 1. März 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — peet @ 12:11 120437348412Sat, 01 Mar 2008 12:11:24 +0000
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In der „Frankfurter Rundschau“ von heute wird Martin Walser für seinen neuen Roman hoch gelobt (Link):

Walsers Lebensthema, der Kampf um Anerkennung, verbindet sich hier mit den Motiven der Liebe und des Alters. Vieles bleibt in der Schwebe. Nur der letzte Satz scheint eindeutig. „Als er aufwachte, hatte er sein Teil in der Hand, und das war steif. Da wusste er, von wem er geträumt hatte.“ Wer so, nicht nur im Alter, träumt, hält bereits ein Stück Unsterblichkeit in der Hand.

Findet sich eine Stimme, meinetwegen eine weibliche Stimme, die das peinlich und der Literatur unwürdig nennen würde? Die sich nicht an dem Lobchor beteiligt? Die von der deutschen Literatur etwas mehr abverlangt als die Selbstbedienung Walsers Eitelkeit?

 

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