die wunderbare Anekdote, die Evelyn Roll letztes Jahr in der SZ aufschrieb. Im Zuge der Veröffentlichung eines Buchs über Herbert Wehner hatte eine “Journalistin” von RTL im Willy-Brandt-Haus angerufen und wollte mit Herbert Wehner verbunden werden. Der Referent fand’s lustig: “Tut mir sehr leid, Herr Wehner ist gerade in einem wichtigen Gespräch mit Franz Josef Strauß, da kann ich jetzt nicht stören.” – Sie: “Okay, dann darf ich also später noch einmal anrufen?” [Link]
Eine RTL-Anekdote Mittwoch, 14. Juli 2010
Die Gaza-Blockade funktioniert nicht! Sonntag, 13. Juni 2010
Was ist das für eine Blockade, wenn der Hamas-Premier Hanija fast nur israelische Produkte auf dem Tisch hat? Nachdem die egyptische Seite den Durchgang zu Gaza eröffnet hat, kamen 9 egyptische Parlamentarier, allesamt von der Muslimischen Bruderschaft, nach Gaza. Sie wurden mit einem Festessen empfangen. Als sie auf dem Tisch israelische Gerichte und Produkte entdeckten, schrien sie Hanija an: “Shame on you!” (Link).
Das Leben erfindet Witze, wie sie kein Satiriker zustande bringen würde…
Eine Satire zum aktuellen Gaza-Zwischenfall Freitag, 4. Juni 2010
Sehr gelungen ist der Beitrag aus Israel, in dem ein berühmtes Song mit einem neuen Text und Einblendungen verfremdet wird. Aktuell!
UPDATE: Da in vielen Blogs diese Satire falsch eingeführt und attributiert wird, soll noch einmal an dieser Stelle ausdrücklich gesagt werden:
Die Satire entstammt einer Gruppe, die der Zeitung “Jerusalem Post” nahe steht und weder mit der Armee noch mit der Regierung etwas zu tun hat (die Namen der Beteiligten und der Autoren werden am Ende des Videos eingeblendet). Sie ist gegen die medialen Lügen der ersten Tage nach dem Zwischenfall gerichtet und ist nur in den Augen deren zynisch, die den Zynismus der gemeinen antisemitischen Lügen nicht merken wollen.
“Die Zeit” erweitert ihren Freundeskreis Sonntag, 6. September 2009
Alle Welt ist voll Lobes: Die Zeit online ist schön in neuem Design. Inhalte und der Qualitätsjournalismus sind aber da geblieben, wo sie waren. Nur ein Beispiel, dafür eins voll der Selbstironie, unfreiwillig selbstverständlich (Link):
“Wer immer nur für seinen Freundeskreis schreibt, bleibt auch auf dem Niveau seines Freundeskreis.”
Sic!
Über den Inhalt des Artikels reden wir lieber nicht.
Obamas Umfragewerten sinken, Witze dagegen… Samstag, 25. Juli 2009
kommen öfter. Diese zwei sind gut:


Lob den Drogen Donnerstag, 23. Oktober 2008
Bei der folgenden Präsentation kann man schwer sagen, ob es hier um eine Parodie oder eine unfreiwillige und um so mehr faszinierende Verballhornung des Hits von Amy Winehouse geht. Ich konnte keine weiteren Spuren vom netten älteren Herren finden, der so souverän auftritt. Ob es ein Rabbiner ist, und dazu noch leicht betrunken, wie es auf der revver-Seite angedeutet wird, kann ich auch nicht sagen. Wer mehr weiß, möge sich bitte bei mir melden.
Zum Vergleich verlinke ich auch das Original, einmal aus besseren Tagen:
und einmal ziemlich unten, das Publikum ist nicht zu vergessen:
Und zum weiteren Verständnis sei noch auf den Text hingewiesen, zum Erschaudern (Link).
Ein neuer Putinwitz Mittwoch, 30. Januar 2008
Ein russischer Radiozuhörer hat während einer laufenden Sendung live in Moskau vorgeschlagen, die Stadt Sankt-Peterburg [Sankt-Petersburg] in Sankt-Putinburg [Sankt-Putinsburg] umzubenennen.
Cartoons über die russische Politik Dienstag, 1. Mai 2007
Der gute Ruf des Präsidenten Putin ist endgültig dahin. Die Jahre von Perestroika und Glasnost sind vorbei. Die Satiriker zeichnen ein ganz böses Bild, monatelang. Die amerikanische Internetzeitung “Slate” bringt politische Cartoons aus mehreren Quellen zusammen (Link). Eine Auswahl daraus (ohne die bösesten wohlgemerkt) vom Mai 2006 an bis heute:








Tiere denken Mittwoch, 7. Juni 2006
Im Offenen Kanal Bremen lief eine Sendung über den Umgang mit den Tieren. Eine Frau, im Tierschutz tief verwurzelt, erzählte über die Gestaltung der Rundgänge für die Interessenten, die sich das eine oder das andere Tier in einem Heim holen wollen. Das dürfe aber nicht zu viel werden, sonst sei es zu stressig für Tiere. Denn:
Die Tiere denken: “Na, gleich werde ich mitgenommen…”

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