Archiv für die Kategorie ‘Städtereisen’

Ausgrabungen live

Freitag, 16. Februar 2007

Wer sonst nichts zu tun hat, kann die Ausgrabungen  unter der Fussgängerbrücke an der Tempelmauer in Jerusalem über drei Webcameras verfolgen (Link). Die Seite baut sich langsam auf: Offensichtlich ein großer Anlauf der besorgten Gläubigen und Ungläubigen. :-)

Die Seite beinhaltet übrigens weitere Infos zum Thema.

Ansonsten würde ich noch drei Webcams empfehlen, die einem das jüdische Leben um dieselbe Mauer, eigentlich an den Resten des Tempels, nahebringen (Link). Eigentlich sehr lehrreich.

Bamberg

Montag, 3. Juli 2006

Das historische Zentrum der Stadt ist sehr klein und voller Touristen. Für das Auge wird hier viel Kirchliches geboten, vielleicht sogar zu viel. Bürger haben offensichtlich sonst keine Probleme und wenn sie sich beschweren, dann sieht das so aus:

Für die kulturinteressierten Besucher gibt es auch ein volles Programm. Die E.T.A.Hoffmann-Wohnung zum Beispiel.

Sie ist jeden Tag, außer Montag, für 2 (zwei!) Stunden geöffnet:

Die Bamberger Symphoniker behalten immer noch ihren einmaligen warmen Ton und spielen ausgezeichent, der Konzertsaal ist dabei nicht voll.

Viel voller ist es, wie gesagt, in der Stadtmitte. Kein Wunder. Ist das nicht schön?

Und dies?

Das Alte Rathaus ist gleichzeitig Mitte und Achse der Stadt:

Moment mal, auf der Rückseite gibt es eine Tafel, was steht da gemeißelt?

Ups. Was haben getreue deutsche Soldaten in Europa und Afrika verloren, was haben sie da gesucht? Für die Heimat? Wofür ist die Stadt Bamberg ihnen so unauslöschlich dankbar? Und deren Opfer, weiß die Stadt Bamberg um sie?

Göteborg

Montag, 12. Juni 2006

Es war eine schöne Reise, wenn auch 10 Stunden hin und 10 Stunden zurück im Zug nicht unbedingt ein Vergnügen war. Jung aussehende Stadt, auf den Straßen sind viele junge Menschen, dafür aber kaum alte und gebrechliche zu sehen, warum nur?

Und hier einige Fotos, um die Möglichkeiten des Bloggers auszuprobieren. :-)

Die Oper in Göteborg ist postmodern, reiht sich in die Hafenlinie und in die Perspektive zu den mehrschichtigen mehrstöckigen Häusern ein:

Aus der Entfernung sieht das Gebäude eher wie ein Schiff aus:

Aus der Nähe eigentlich auch:

Von der anderen Seite aus kann man auf das Wasser und auf echte Schiffe hinausblicken:

Und vom Wasser aus zeigt sich das Haus viel festlicher und gemütlicher:

Aber auch in der Stadt selbst spürt man die Nähe zum Meer. Auf der Suche nach dem Konzerthaus haben wir ein junges Pärchen gefragt, der Mann antwortete:

Go directly to the Naked Man!

Als wir den nackten Mann entdeckt haben, stellten wir fest: Das ist Poseidon!

Im Konzerthaus gab es Bruckner, sehr gut gespielt, mit allen spätromantischen Rafinessen, in der alten, fast schon veralteten Tradition. Das städtische Orchester ist wirklich gut.