Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Noch einmal Putin Sonntag, 22. Juni 2014

Filed under: Russland — peet @ 14:12 Uhr
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Der russische Präsident Wladimir Putin versucht gerade, den dritten Weltkrieg pünktlich zum traurigen Jubiläum des Ersten Weltkriegs anzuzünden. Es ist die Zeit, ihn einmal mehr auszulachen, denn die Zeit der Argumente scheint vorbei zu sein. Ich bringe die Fotos nach dem Prinzip “looks like” zusammen, die ich ergoogelt habe:

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Das war das Jahr 2013 (Link).

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Das war das Jahr 2014 (Link).

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Das war das Jahr 2013 (Link).

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Das war für Spieler unter uns (Link).

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Und das – für die Filmliebhaber (Link).

Und zum Schluss noch der lüsterne Putin gar zweimal:

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Wo sind cartoons zum russischen Putin-gegen-Kinder-Gesetz? Sonntag, 30. Dezember 2012

Ich bitte um Verweise, bis jetzt konnte ich keine Karikaturen zum Thema finden.

Nur ein Paar schöne Arbeiten wie zum Beispiel:

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Der Text dieser Silvesterkarte lautet:

“Es soll alles Schlechte im Neuen Jahr weggehen!”

Oder:

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Zum Thema des widerlichen Gesetzes kann ich das erschütternde Buch von Ruben Gallego “Weiß auf Schwarz” als Lektüre empfehlen (in einer leider unprofessionellen Übersetzung ins Deutsche):

 

Zwei Küsse im Leben eines Wladimir Putin Dienstag, 7. August 2012

Filed under: Politik,Russland,YouTube — peet @ 13:50 Uhr
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Wladimir Putin folgt in seiner öffentlichen medialen Rolle einem bestimmten inneren Bild von sich. Hier ist er ein Übervater, der seine Männlichkeit ausspielt:

Und hier ein bescheidener Politiker, der seine Männlichkeit auch mit der geballten Faust zu verteidigen weiß:

Der Zar und seine Männlichkeit, eine Bande oder eine Gang oder eine Klique mit ihren Ritualen um ihr Alpha-Tier. Spannend!

 

Eine wegweisende Übereinstimmung Sonntag, 15. Juli 2012

Nikita Chruschtschow am 20. Februar 1963 (JTA):

There has never been any anti-Semitism in the Soviet Union.

Aly Kizilkaya am 8. Juli 2012 (“Die Welt“):

Es gibt im Islam keinen Antisemitismus, denn Antisemitismus ist eine Form von Rassismus. Die Verbände stehen alle auf dem Boden des Grundgesetzes.

Beispiele ähnlicher Art sind willkommen…

 

Julia Latynina über doppelte Standards Sonntag, 25. Juli 2010

Julia Latynina gehört zu den schärftsten Kritikern der aktuellen russischen Politik, aber auch zu vielen anderen Themen hat sie sich pointiert ausgedrückt. Oft geht sie zu weit, meist aber trifft sie den Kern der Sache. Hier zum Beispiel kommt ein einleuchtender Vergleich (Link):

Man spricht oft über die Politik der doppelten Standards. Ich bin davon überzeugt, dass diese Politik ganz richtig ist. Das Einzige, worauf die Weltpolitik basieren sollte, sind eben dopellte Standards. Wolfshunde tun das Richtige, und Kannibalen tun das Falsche. So sind doppelte Standards. Schlecht ist es allerdings, wenn die doppelten Standards inversiv verstanden werden und einige Staaten anfangen zu erzählen, dass Kannibalen im Rechte sind und Wolfshunde nicht.

Schnell googeln und den ersten besten Unterschied sich merken (Ein Gespräch zwischen Michael Walzer und Ulrich Speck in der Frankfurter Rundschau):

Was Sie beschreiben, ist ein Doppelstandard: Man fordert mehr von Israel, als man von anderen fordert. Liegt das nicht vor allem daran, dass Israel Teil der westlichen Welt ist?

Ich denke nicht, dass der gleiche Standard auf andere westliche Demokratien angewandt worden ist. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgendein europäischer Linker während des Algerienkriegs die Legitimität Frankreichs in Frage gestellt hätte. Aber stellen wir das mal beiseite. Der Standard für Israel ist zu recht hoch. Wer diesen Standard anwendet, muss aber anerkennen, dass zwar Israel ein demokratischer, die Menschenrechte respektierender Staat ist, dass aber die benachbarten arabischen Staaten, einschließlich des entstehenden Staates Palästina, dies nicht sind. Und das hat Konsequenzen für die Art von Kompromissen, die man von Israel erwarten kann.

Die Sicht von Julia Latynina macht das viel klarer.

 

Catherine Ashton kämpft für den Frieden Sonntag, 18. Juli 2010

Von 1977 bis 1979 arbeitete Catherine Ashton für die Campaign for Nuclear Disarmament, eine Organisation der britischen Friedensbewegung, deren Vizepräsidentin und Schatzmeisterin sie wurde (Link).
2009 her spokesman said: “This was more than 25 years ago. She left the Campaign for Nuclear Disarmament in 1983 and has had no involvement in the organisation since then. During her time in the CND she never visited the Soviet Union, had no contact with the Soviet Union and has never accepted any money from Soviet sources. The first time she visited Russia was as EU Trade Commissioner.” (Link)
Englischsprachige Wikipedia beschäftigt sich damit ausführlich (Link). Die deutschsprachige weiß nichts davon.
Wie auch immer, fest steht:

Baroness Catherine Ashton, who is now the European Union’s foreign minister, was treasurer of Britain’s Campaign for Nuclear Disarmament from 1980 to 1982. The papers offer evidence that this organization received “unidentified income” from the Soviet Union in the 1980s.

Das sind Daten aus geheimen russischen Archiven (Link).
Mich wundert es in diesem Zusammenhang nicht, dass sie sich um das Wohl der Hamas kümmert. Die einen Raketen wurden bekämpft, die anderen werden ermöglicht, alles für den Weltfrieden. Alles, wie es die ferngesteuerte Friedensbewegung der 70-80er tat, damals mit den Geldern Moskaus, wird neu fortgesetzt. Diesmal allerdings aus eigenem Antrieb.

 

Pallywood allwöchentlich Donnerstag, 8. Juli 2010

Ein russischsprachiger Blogger plasmastik hat minutiös dargestellt, wie propalästinensische/antiisraelische Medienkampagnen gemacht werden. Seine Fotos demonstrieren, wie die blöden Friedensbewegten sich ausnutzen lassen, wie palästinensische Jugendliche Steine auf den israelischen Vorposten werfen, wie israelische Soldaten mit Tränengas die gesamte Inszenierung zurückscheuchen.
Am Ende des Postings wird ein Youtube-Video verlinkt, wo dieselbe Geschichte als Pallywoodfilm präsentiert wird: Keine Steine, keine Provokation. Nur Beschuss mit Gas und fliehende friedliche Europäer, die sich so solidarisch mit dem leidenden palästinensischen Volk zeigen. Sie werden im Dorf Bil’in “Internationale” genannt. Laut der Information des Bloggers werden solche Inszenierungen in Absprache zwischen den palästinensischen Dorfanführeren und der israelischen Linken bzw. Friedensbewegung, wie sie sich gerne titulieren, jeden Freitag veranstaltet.
Ich verlinke hier nur einige wenige Fotos, also sehr verkürzt:

Das Dorf

Touristenbüro

Einführung

Durch das Dorf zu Beginn der Demo

Steinewerfer am anderen Ende der Route

Weglauf vom Tränengas

Pallywood-Fassung

 

 
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