Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Billige Zeitungskritik Samstag, 29. November 2008

In der NZZ von heute schreibt ein Michael Schmitt (Literaturredaktor bei 3sat-Kulturzeit) über Ray Bradbury (Link):

«Fahrenheit 451» ist vermutlich das problematischste, weil «zu gut gemeinte» dieser drei frühen Bücher.

Ein deutlicheres Bild für das ideal gedachte «Gespräch mit Büchern» kann es kaum geben – es ist zudem eine Liebeserklärung Bradburys an all die Bibliotheken, in denen er sich als Autodidakt die eigene Bildung angeeignet hat –, aber es ist auch, von heute aus gesehen, nicht weit weg von einer mittlerweile billig zu habenden Bildungsnostalgie.

Jetzt wissen wir, wie es dazu kommt, dass die „Kulturzeit“ zu vernachlässigen ist.

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One Response to “Billige Zeitungskritik”

  1. Jacuqes Says:

    Ist mir auch aufgefallen, dass dieser Michael Schmitt etwas von der Rolle ist. Wie kann Schmitt zum Beispiel über Scott Fitzgerald schreiben, OHNE das Thema Scott’s Rassismus und Antisemitismus wenigstens einmal kurz zu erwähnen?


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