Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Clemens Heni gegen Malte Lehming Montag, 24. Mai 2010

Da bei Clemens Heni die Kommentare offensichtlich abgeschaltet sind, mache ich hier kurz:

Sehr gut, saubere Arbeit!

Gemeint ist sein Artikel über die Polemik, die Malte Lehming im „Tagesspiegel“ führt, um als guter Freund Israels gut da zu stehen (Ironie!). Clemens Heni zeigt Sprachmuster und argumentiert, wie gesagt, sauber.

In diesem Sinne ist auch ein Artikel von Stefanie Galla zu empfehlen, der etwas lockerer, aber nicht weniger argumentativ und sauber geschrieben wurde. Bezeichnend ist darin die Rückmeldung von Malte Lehming selbst, der gegen die Kritik absolut resistent ist.

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One Response to “Clemens Heni gegen Malte Lehming”

  1. Parsa Kakashanian Says:

    „Clemens Heni zeigt Sprachmuster und argumentiert, wie gesagt, sauber.“

    Ach, tut er das? Leicht unsauber ist dieser Satz aus Henis Elaborat:

    „Lehming, selbst kein Jude, diffamiert einen Juden wie Kramer, der zum Judentum konvertiert ist (was Lehming süffisant erwähnt) wie viele andere Menschen zu den unterschiedlichsten Religionen konvertieren. Was für eine Projektionsleistung: Lehming möchte sich womöglich selbst gern zwischen die erfolgreichen Vertreter der deutschen kulturindustriellen Trostlosigkeit, Klum und Bohlen, einreihen. Das Vulgäre, der Ton macht hier bereits die Musik. Wie aus heiterem Himmel agitiert der Redakteur gegen den Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschlands, dieser würde sich nur aus Spaß um Israel kümmern, als Vergnügen.“

    Da macht Heni aus Lehmings „süffisant[er]“ Erwähnung eine „Projektionsleistung“, die offenbar auch daraus bestehen soll, dass Kramer ja eigentlich gar kein richtiger Jude sei, und sich somit „nur aus Spaß um Israel kümmern“ könne.

    Lustig dabei ist, dass Lehming Kramers Konvertitentum nicht mit einem Wort erwähnt. Also schon gar nicht „süffisant“. Was die Frage aufwirft, ob Heni nicht lesen kann, oder vielleicht selbst unter „Projektionen“ leidet? So fabriziert der Antisemitismusforscher sich seine antisemitischen Ressentiments selbst. Wer allerdings so verblendet ist, und schwachsinnig noch dazu, ist im wissenschaftlichen Betrieb nicht gut aufgehoben.


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