Sendungsbewusstsein

Kritische Auseinandersetzung mit den Medien

Catherine Ashton kämpft für den Frieden Sonntag, 18. Juli 2010

Von 1977 bis 1979 arbeitete Catherine Ashton für die Campaign for Nuclear Disarmament, eine Organisation der britischen Friedensbewegung, deren Vizepräsidentin und Schatzmeisterin sie wurde (Link).
2009 her spokesman said: “This was more than 25 years ago. She left the Campaign for Nuclear Disarmament in 1983 and has had no involvement in the organisation since then. During her time in the CND she never visited the Soviet Union, had no contact with the Soviet Union and has never accepted any money from Soviet sources. The first time she visited Russia was as EU Trade Commissioner.” (Link)
Englischsprachige Wikipedia beschäftigt sich damit ausführlich (Link). Die deutschsprachige weiß nichts davon.
Wie auch immer, fest steht:

Baroness Catherine Ashton, who is now the European Union’s foreign minister, was treasurer of Britain’s Campaign for Nuclear Disarmament from 1980 to 1982. The papers offer evidence that this organization received “unidentified income” from the Soviet Union in the 1980s.

Das sind Daten aus geheimen russischen Archiven (Link).
Mich wundert es in diesem Zusammenhang nicht, dass sie sich um das Wohl der Hamas kümmert. Die einen Raketen wurden bekämpft, die anderen werden ermöglicht, alles für den Weltfrieden. Alles, wie es die ferngesteuerte Friedensbewegung der 70-80er tat, damals mit den Geldern Moskaus, wird neu fortgesetzt. Diesmal allerdings aus eigenem Antrieb.

 

One Response to “Catherine Ashton kämpft für den Frieden”

  1. Bertholt Dachs Says:

    Die Bemerkungen über die 80er-Friedensbewegung – bei allen Beschränkungen die sie hatte — sind einseitig und dabei dominiert von einem einseitigen Ost-West-Weltbild; es gab starke 3. bis 4. Kräfte in ihr zumindest in Westdeutschland. Tatsächlich bestand von unserer Analyse her die Möglichkeit akuter Atomkriegsgefahr in Europa – die Wiederholung einer Kubakrise, diesmal andersherum – welche wir verhindern wollten. Hinzu kam die menschenverachtende Sprache der NATO-Atomkriegsplaner, unser Wissen um die WP-Blitzkriegstrategie, die deutsche Propaganda zur Rückgewinnung von Ostgebieten und verlogene „friedliche“ Ausnutzung der Gegensätze zwischen den Großmächten ( bis heute).

    Trotzdem, wenn ich auch die üblen Einflüsse, Ideologien und auch deutsch-nationalen Tendenzen dieser Antiaufrüstungsbewegung bis heute kenne, deren europäischer Hauptgehalt eine geschichtsblind-pseudopazifistische antiwestliche und oft anti-israelische ist, und wenn ich gerade seit bald einem Jahr immer mal wieder ASHTONs und durch den Rundfunk verstärkete Propaganda hörte, so handelte es sich in nichts um Friedenswerben oder entsprechende Vorschläge, sondern um
    jeweils aktualisierte euro-chauvinistische Ideologie, die
    ISRAEL weiter zum internationalen Juden bzw. Sündenbock stilisiert und dabei alles, was für einen angeblichen Frieden unpassend erscheint, ISRAEL zuschiebt.
    Kurz : Wie die deutschen Hamas- und PLO-Freunde und ihre türk-natiolalen oder islamischen „Kindermörder-Schreier“ forciert Ashton den „Frieden gegen ISRAEL“.
    [Der Rest gestrichen]


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